Ja, der Duden kennt sie als „Beherrschtsein von dem Wunsch, etwas Bestimmtes zu erfahren, in Angelegenheiten, Bereiche einzudringen, die besonders andere Menschen und deren Privatleben o. Ä. betreffen“.

Ja, (unsere) Kinder kennen sie auch.

Ja, dürfte etwas ganz Kindspezifisches sein.

Aber dennoch auf Nummer sicher sein wollend, haben wir uns erlaubt, in der Facebook-Gruppe der „Grazer Mamas“ in der Kalenderwoche um den 5.12.2016 eine kleine Umfrage zu starten, in der wir in der genannten Gruppe – zu diesem Zeitpunkt deutlich über 5000 Mitglieder – fragten, ob deren Kindern – wenn sie etwas Neues bekommen – es gleich (aus)probieren wollen ODER geduldig auch einige Zeit warten können.

Das Ergebnis: 92% der Befragten gaben an, dass es SOFORT sein muss.

Puh, waren wir erleichtert, nicht nur unsere Kinder sind so…;-)

Und was will der Dichter uns damit sagen?

Um diese Neugier zu befriedigen, braucht es, brauchen wir, meist etwas (mehr) Planung, personelle Verfügbarkeit und die Möglichkeit, (selbst) zu organisieren.

Und exakt diese Möglichkeit gibt uns Persönliche Assistenz: WIR entscheiden, WANN, WO und WIE (weit) für uns etwas getan wird.
Anders formuliert: Wir – Eltern – entscheiden zweimal:

  • Womit wir die Neugier unserer Kinder wecken (wollen) und
  • welche Unterstützung WIR dafür brauchen.

Intrinsische Neugier

Ja, selbstverständlich steuern nicht nur wir die Neugier unserer Kinder, sondern einerseits interessieren sie gewisse Sachen einfach, andere  bekommen sie durch Freu(n)de mit etc.

Geht es dabei um Dinge, die wir selbst nicht (vollständig) bewerkstelligen können, ja dann muss die Organisation um so schneller, genauer, und besser sein. In anderen Worten: Wir brauchen volle Handhabe für Personal, Einsatzort, -zeit und –art.

Kann das nicht warten?

Genau dieser Ansatz ist bei Kindern das Gegenteil von Neugier: Warten und Neugier gehören zusammen wie Durst haben und etwas trinken…

PS: Am 28.12.2016 kommt das M wie Medizin verabreichen