Mit diesem Thema kamen wir das erste Mal in Berührung, als unser Sohn aim Oktober 2011 deutlich zu früh auf die Welt kam und Oleovid-Tropfen brauchte.

Eindringlich wurde uns von der Kinderärztin gesagt, dass EIN Tropfen zu verabreichen ist. Nicht mehr, nicht weniger. Hätten wir diese Aufgabe an uns selbst zu erledigen gehabt, wäre es einfach gewesen, weil man den Tropfen ja an sich selbst spürt, sollte mal überdossiert werden, nun, da geht’s um uns selbst und nicht um Kinder.

Aber zurück zum Thema. Das war für uns dann DER Zeitpunkt, wo wir wussten, es muss jeden Tag wer ins Haus kommen, um das für uns in unserem Auftrag zu erledigen.

Und die Nachbarn?
Missverständliche Interpretationen von Inklusion könnten meinen, Inklusion sei, wenn jemand für mich was tut, weil er es tut. Meist wird der wichtigste Teil dieses Satzes jedoch nicht ausgesprochen, aber gedacht: Dann würde es nix kosten…

Dazu folgendes Gedankenspiel: Würden wir sie fragen, ob sie morgen kommen, um besagten Tropfen zu verabreichen, würden sie freundlicherweise bejahen.

Würden Sie auch kommen, wenn wir Sie fragen würden, ob Sie

  • jeden Tag
  • zu einer VON UNS festgelegten Zeit und
  • unentgeltlich

kommen? Bitte gedanklich ehrlich antworten. Wir können es Ihnen nicht verübeln, wenn sie es nicht täten…;-)

Ein bisschen zu viel kann ja nicht tragisch sein
Wie gesagt, die Ärztin hätte bei einer Überdossierung keine Freude gehabt, mit dieser Uncoolness dürfte sie jedoch nicht alleine sein: https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=Oleovid+d3+tropfen+dosierung+baby+%22ein+tropfen%22

PS: Pünktlich zum neuen Jahr geht es um Orientierung und Taxi