Orientierung und Mobilität ist für jeden wichtig. Auch für uns.

Jedoch ist es oftmals so, dass das Zurechtfinden bei (un)bekannten Wegen bissi anders läuft.

Und dieses, oftmals mit der Notwendigkeit von Training verbundene „Anderssein“ nennt sich in der Fachwelt „Mobilitäts- und Orientierungstraining, welches z. B. hier recht gut erklärt wird: http://www.rehalehrer.de/orientierung-mobilitaet/

Unserem Verständnis nach geht es da um Befähigung mit dem Hilfsmittel Stock und erst in zweiter Linie um (konkrete) Wege.

Eltern haben Wege mit deren Kindern zu bewältigen: Zum Arzt, in den Kindergarten, auf den Spielplatz, zu Freunden etc.
Das betrifft auch uns…;-)

Da ich, Jakob, bereits seit 16 Jahren und ich Jasmin, seit rund 12 Jahren in Graz lebe, kenne ich meine nähere Umgebung bzw. die Innenstadt im Überblick ganz gut, kenne mich im Öffi-Verkehr dank steigender Barrierefreiheit von Apps und sonstigen Einrichtungen ziemlich gut aus.

Wie gesagt, dass betrifft uns, Jakob und Jasmin.

Als dann Kinder begannen, unser Leben zu bereichern, dynamisierte sich unser Leben und wir waren mit Locations wie Spielplatz konfrontiert, wo wir ohne Kinder nur sehr selten und wenn uns gaaaaaanz langweilig war hingingen…;-)

Neben der angesprochenen Dynamisierung stellten wir sehr bald fest, dass wir am Spielplatz einerseits nicht alleine sind, andererseits dort heute nix so ist wie gestern oder morgen.

Da wir eben nicht alleine waren – und das ist auch gut so, da es sonst sehr langweilig wäre – und sind, bringt das auch einen gewissen (Kinder)Lärm(Pegel) mit sich, wodurch es nicht einfacher wird, die Kinder „zu orten“. Mit einem Wort: Bestes O&M-Training würde leider nix bringen.

Andere Leute schnell mal fragen, geht doch
Würde ihr Kind gerne von jemanden wildfremden möglicherweise angefasst und gemaßregelt werden? Wenn nicht, haben sie auch bereits unsere Antwort…;-)

Zudem sei auf das Gedankenspiel unter „M“ verwiesen…

Und nun zum T wie Taxi
Wenn’s mal schnell gehen muss, der Weg neu ist, eher selten gebraucht wird, dann nehmen wir Taxi, ebenfalls eine Form von Assistenz, die sich vor allem dann eignet, wenn wir die genaue Adresse wissen, an der wir mit jemandem was ausgemacht haben, wofür wir keine Assistenz brauchen oder wollen. Zudem ist diese Assistenzleistung in vielen Fällen schlicht billiger als die Personalkosten für Assistenz.

Ja, es gibt sie auch, behinderte Menschen, die wirtschaftlich und kosteneffizient denken…;-)

PS: Am 4.1.2017 kommt P wie Professionalität und Q wie Qualität – keine Angst, ist nur EIN Text…;-)