Zum Thema „Zeit“ hören wir immer wieder zwei Dinge:

  1. Bei all euren Dingen, Assistenz(Organisation), Arbeiten, Haushalt – kommen da die Kinder nicht zu kurz?
  2. Ist da niemand, der euch hilft?

Zu 1) Das glauben wir absolut nicht. Derartige Dinge und Gedanken kommen dann und selbstverständlich, wenn man von einer durchschnittlichen Zeiteinteilung ausgeht, die sich sehr oft dadurch auszeichnet, dass um 08:00 nicht gewusst wird, was um 12:00 passiert. Ja, das geht gar nicht, weil wir vieles vorausplanen müssen. Behinderungsbedingte Mehraufwände wie irgendwelche (Weg)Recherchen passieren, wenn die Kinder schlafen, am WC, in den Öffis und und und – ist durch IPHone & Co ja nicht mehr sooooo tragisch.

Zu 2) BITTE NICHT! Lange genug hatten wir die Zeit, wo wir organisiert wurden. Unsere Erfahrung ist, dass hier „helfen“ eher ein Synonym für „zweckloses Einmischen“ ist. Und folgt man dieser Übersetzung, so ist oftmals dieses Helfen dadurch charakterisiert, dass wir (gegen)argumentieren müssen, warum die „Hilfe“ nicht hilft.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Unterstützen gerne und jederzeit, jedoch nicht beleidigt sein, wenn es so gemacht wird, wie wir wollen.

Am 8.2.2017 gibt’s das große Quiz – über uns…;-)