Hochdeutscher Übersetzungsversuch: Ohne Assistenz ist wirklich nichts möglich?)

Ein Wort zum „leid“

Dieses Wörtchen ist seeeeeehr österreichisch. Im Prinzip – und das hat eine kleine Umfrage unter meinen österreichischen Facebook-Freunden bestätigt – heisst es „offensichtlich“, jedoch schwinkt eine gewisse Verwunderung bis Vorwurf mit.

Inhaltlich gehen wir der einfachen Frage nach, ob wir ohne Assistenz wirklich nichts können.

Gegenfrage von Jasmin: Können Sie ohne ihre Augen

  • nach Ihren Kindern sehen?
  • ihren Kindern Büchern vorlesen?
  • nicht bekannte Wege auffinden?
  • Auto fahren?

Letztes probieren Sie bitte keinesfalls, über den Rest unterhalten wir uns noch…;-)

Gegenfrage von Jakob: Können Sie

  • Mit einer Hand sich od. ihr Kind baden (und abtrocknen)?
  • Mit einer Hand ihr Kind wickeln?
  • Mit einer Hand den Reißverschluss bei der Jacke des Kindes zu machen?

Zugegeben, sind sehr anschaulich, um nicht zu sagen, populistische Beispiele, zudem in diesen die Sehbehinderung von Jakob ausgespart wurde.

Was wir damit allerdings vermitteln wollen: Assistenz ist Ersatz von Augen, Hand und Bein. Und überall wo Sie Augen, Hand und Bein benötigen, brauchen wir auch Augen, Hand und Bein. Und da bekanntlich Augen bei uns beiden und Hand und Bein bei Jakob nicht ganz regelkonforn arbeiten, ist es prinzipiell wahrscheinlich, dass Assistenz benötigt wird.

Ob tatsächlich dann diese Unterstützung benötigt wird, ja das hängt von Ort, Tätigkeit und vielen anderen Faktoren ab.

Den nächsten Beitrag gibt es am 19.2.2017…Vielleicht sogar schon zum Frühstück…;-)