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Vorab: Die erwähnte Zahl stimmt nicht: Es waren exakt € 327,34…;-)

Nun, was ist passiert?
Kurz gesagt, gar nix: Eine Familie besucht jemanden. Eigentlich ziemlich normal, finden hoffentlich nicht nur wir.

Wie es zu diesem Betrag kam?
Die Beantwortung dieser Frage verlangt es, einmal die Einzelkomponenten von Besuch zu erfassen.

  1. Man packe minderstens Kinder, Augen, Hände und Füße ein.
  2. Ist er nicht am Wohnort, braucht man Auto.
  3. Dieses Auto muss jemand fahren.
  4. Gute Laune.

Die Aufzählung bedeutet bei und für uns:

  1. Kinder kommen von uns.;-)
  2. Augen müssen organisiert werden.
  3. Auto muss organisiert und angemietet werden.
  4. Lenkerin muss organisiert werden, wobei dies mit Todo 2) zusammenfällt.
  5. Die gute Laune kommt von uns.

Und wos woa do jetz so teia? (Dt. Was machte diese Unternehmung so teuer?)
Die einzelnen Kosten-Posten sind:

  1. Bruttopersonalkosten der Assistentin.
  2. Mietpreis für Auto.

Das muss billiger gehen
Sollten Sie viel Zeit haben und uns kostenreduzierend unterstützen wollen, hier bitte folgende Kontakte zur Vernunft zu bringen:

  • BM Alois Stöger als politisch Verantwortlicher für die Sozialversicherungsabgaben.
  • Erich Sixt, Geschäftsführer der Autovermietung.

Sollten Sie erfolgreich gewesen sein, bitte die Kommentarfunktion des Blogs zu nutzen…;-)

Ein uninklusiver Vergleich
All diese Unternehmungen wären natürlich in einer (teil)stationären Wohnform nicht möglich und kommt für uns und unsere Kinder nicht in Frage, dennoch: Ein Tag für uns beide (diese Wohnform sieht Familie mit Kind nicht vor) würde dort zwischen € 119,06 und € 153,12 kosten (s. https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Landesnormen/LST40019725/9210.08-10_Anl2.pdf). Wie gesagt EIN TAG, egal, was an diesem Tag passiert, das kostet er einmal sowieso…

Was wir damit sagen wollen: Inklusion, oder Wohnen wie andere (Familien) auch, muss auch Kostensprünge zulassen.

PS: Das es anders und billiger, weil anders, geht, zeigen wir am 5.3.2017…