Es war der 4.4.2017.

Im Nachhinein betrachtet, hätte ich, Jakob, und wir alle im Bett bleiben sollen. Es war zwar einigermaßen schön, das Wetter, aber hang bereits am Morgen Regen in der Luft.

Nun, was soll’s, stehen wir trotzdem auf.

Und so nahm der Tag auch seinen Lauf: Ich brachte Sohnemann in den Kindergarten, ging arbeiten, holte ihn um ca. 14:00 davon wieder ab, um ihn in den Musikkurs zu bringen. Schon dort ahnte ich Nasses…;-)

Aber ich sollte mich – vorerst – irren.

Selbst beim Hingehen zum Kursort fürs Abholen – noch keine Spur von Regen.

DOCH, als wir das Gebäude verließen, schüttete es aus Kübeln. Ich zückte das Telefon, rief Taxi und wir fuhren nach Hause.

Was das mit meinem Leben zu tun hat?
Ich rief Taxi, weil ich weiß, das Regen, der dadurch veränderte Lärmpegel, Sehbehinderung und Kind an der Hand so gar nicht zusammengeht.

Wer das nicht glaubt, Einladung zu einem Experiment
Vorbereitung:

  • Organisieren Sie sich, so nicht vorhanden ein Kind, das gerne und viel spricht – wetterunabhängig. So sie ein solches nicht haben, melden Sie sich umgehend.
  • Besorgen Sie sich eine Simulationsbrille, um das Restsehvermögen zu simulieren.

Zwei Versuchssettings zur Wahl

  1. Setzen Sie die Brille auf, beginnen Sie etwas zu lesen und bitten Sie ihr Kind, zeitgleich mit Ihnen zu sprechen.
  2. Ist 1) zu langweilig, können Sie auf’s Lesen verzichten, warten Sie, bis es regnet und gehen Sie dann mit Kind und Simulationsbrille raus.

Diese Erfahrungen sind sicher spannend…;-)

PS: Am 13.8.2017 gibt es „Wie oft ist Konzentration teilbar?“