Es war ein heißer Juli-Tag.

Jüngerer Sohnemann ist und war immer kreativ, aufgeweckt und spart auch nicht mit der damit verbundenen Unberechenbarkeit, äh Kreativität.

So auch an besagtem Sommertag. Er beschloss, sich Kantwurst zu nehmen (die auf dem Tisch stand). Ja, das darf er schon ganz alleine – so antiautoritär erziehen wir…;-) Nur beschloss er offensichtlich, diese nicht selbst zu speisen, sondern verspürte offensichtlich auch die Waschmaschine Hunger, weshalb er diese, die Wurst, dieser, der Waschmaschine, fütterte.

Nichts ahnend von diesem Hungeranfall der Waschmaschine, habe ich, Jasmin, die Waschmaschine mit Wäsche befüllt und eingeschaltet.

Beim Aufhängen – das machen wir nicht selbst – warum werden sie bald lesen – durch die Assistentin sagte diese, dass die Wäsche komische Flecken hat. Für sie schauen diese wie eingewaschene Fettflecken aus.

Hieß für mich: Once again from the beginning – für die Wäsche.

Warum ich diese Geschichte erzählte

  • Solche Aktionen sind mit Kindern einfach möglich, wären nicht, wenn ich alleine lebte, schließlich essen SIE ihre Wurst auch, oder?
  • Ich habe wenig Lust, gleich wie sie vermutlich, meine Kinder und uns mit schmutzigem Gewand aus dem Haus zu schicken.
  • Ich bin nicht zu faul zum Wäsche waschen, aber würde ich die Flecken trotz waschen spüren, nun, dann, würde man vermutlich nicht von qualitativ hochwertigem Waschmittel sprechen.
  • Das ganze hat auch mit unserem „Anderssein“ nix zu tun?
    Ich habe am 20.7.2017 bei den „Grazer Mamas“ nachgefragt, was ihre Kinder so gar nicht zweckgemäß verräumen und/oder verwenden. Da kam alles: Brille im WC, Geld in der Waschmaschine, Schlüssel im Spielzeug und, und, und…Dürfte vermutlich demnach nicht sehr nur unsere Kinder betreffen.

Dieser beschriebene Kontrollmechanismus in Bezug auf Wäsche bezieht sich natürlich nicht nur auf Wurst, sondern können genau so Farbflecken oder was den Kindern sonst noch einfällt, sein.

Am 27.8.2017 gibt es „Selbstbestimmung und vor dem vollen Band verhungern ODER sinnvolle Regeln und keiner verhungert?“