Dass wir den Assistentinnen Regeln vorgeben, haben wir bereits erzählt. (https://familieallinclusive.wordpress.com/2017/01/08/r-wie-regeln/).

Ein Praxisbeispiel dafür, wie eine derartige Regel entsteht und diese, die Regeln, immer ein Produkt aus vergangenen Handlungen sind, folgt nun.

Es war der 1. September 2017. Die Assistentin hatte den Auftrag, mich, Jakob, und meinen jüngsten Sohn abzuholen. Sie fuhr los.

Inzwischen hat es sich jedoch ergeben, dass zumindest die Hälfte der Strecke jemand anderer machen kann. Diese Info, wo wir uns „neu“ treffen, wollte ich der Assistentin weitergeben – vergeblich: 19 Anrufe und zwei SMSs waren zwecklos.

Darauf aufbauend entstand dann folgende Regel: „Während dem Auto fahren sicherstellen, dass ihr telefonisch erreichbar seid. Selbstverständlich geht Sicherheit vor. Wenn wir etwas brauchen, während ihr Auto fahrt, werden wir drei mal hintereinander anrufen; ihr bleibt bitte bei der nächsten, sicheren Möglichkeit stehen und ruft bitte zurück. Daher unbedingt sicherzustellen ist die HÖRBARKEIT des Läutens!“

Wir glauben, durch diese Regel möglichst alles bedacht zu haben:

  1. Akku muss dementsprechend geladen sein.
  2. Erreichbarkeit ist sicherzustellen.
  3. Sicherheit ist ebenfalls sicherzustellen.
  4. Durch das dreimalige Hintereinanderläuten, kann relativ sichergestellt werden, dass wir es sind.

Am 29.10.2017 gibt es „Wenn mangelnde Barrierefreiheit nicht behinderte Kinder diskriminiert“