Folgendes Beispiel soll illustrieren

  • was passieren würde, wenn wir keine Assistenz hätten und
  • wie leicht es geht, die Kindesentwicklung durch Nicht-Barrierefreiheit negativ zu beeinflussen, AUCH, wenn die Kinder nicht behindert sind.

Es war das Wochenende um den 30.9.2017. Da hatte die so genannte Regenbogenwelt (www.regenbogenwelt.at) Tag der offenen Tür.

Einerseits haben wir davon schon viel gehört, andererseits wollten wir das 10jährige Bestehen mitfeiern.

Zudem waren wir sehr angetan vom Sager „Die gesamte Anlage –  auch unsere Bowlingbahnen – ist barrierefrei.“ auf der Homepage.

Doch, dass das mit der Barrierefreiheit nicht ganz stimmte, stellte sich sehr bald heraus, als leider die Einladung zum Tag der offenen Tür ausschließlich als Bild auf der Facebook-Seite zu finden war.

Nachdem ich, Jasmin, das kundtat, bekam ich das Ganze als Text.

Mehrere Moralien aus dieser Geschichte;-):

  • Mangelnde Barrierefreiheit führt dazu, dass wir von Information ausgeschlossen sind, somit auch eine wesentliche Teilhabemöglichkeit für uns als Eltern, für unsere Kindern, ja für uns als Familie verloren geht.
  • „Barrierefreiheit“ = Rollstuhl.
    Nicht falsch verstehen: Finden wir gut, dass daran gedacht wird! Schließlich ist das ja für jeden Kinderwagen-Besitzer ein Thema. Aber dieser Punkt alleine ist eben zu wenig. Zumal die digitale Barrierefreiheit REINE Ignoranz und Nicht-Denken ist, denn am Computer werden die Dinge sowieso geschrieben. Sobald sie jedoch gestyled werden, werden sie meist barrierereich. Also, einfach die Grundversion zusätzlich zur Verfügung stellen.

PS: Am 5.10.2017 gibt es „„Ah, die Kinder …. die Assistentin““