„Mei guat, dass eich die Kinder höffm kinan“ – derartige und ähnliche Dinge hören wir in unserer Gegenwart und meist im Beisein unserer Kinder sehr oft.  Ob dieses Setting sinnvoll ist, kann sich jeder für sich überlegen…

Uns geht es hier eigentlich um die Frage, ob denn unsere Kinder AUFGRUND UNSERER Behinderung früher helfen MÜSSEN?

Unsere subjektive Antwort lautet ganz klar NEIN:

  • – Weil wir gegen Parentifzierung sind.
  • – Weil wir gegen Kinderarbeit sind.
  • – Weil wir gegen Überlastung von Kindern sind.
  • Weil keiner auf die Idee kommen würde, sich von einem MINDERJÄHRIGEN Kind abhängig zu machen.

Nicht falsch verstehen: Normale, altersgerechte Hilf(stätigkeiten)(en) sind absolut ok und normal – auch bei uns. Dazu zählen wir jedoch nicht:

  • Beim Einkaufen Dinge suchen.
  • Post vorlesen
  • Wege suchen
  • Wohnungsgrundreinigung

Gerade zum letzten Punkt hören wir immer wieder: Aber das wäre ja wirklich kein Problem, das könnte man ja spielerisch verpacken. Gegenfrage: Ihr Kind fährt gerne mit dem BobbyCar – warum lenkt es dann nicht – spielerisch verpackt – auch ihr Auto?

Am 18.3.2018 gibt es „Eine Zeitung, zwei getrennte Leser“