Diese hoffentlich klare Sache wollen wir an folgendem Beispiel illustrieren: Ich, Jakob war im November 2017 mit dem dreijährigen Sohn in der so genannten Regenbogenwelt.

Ich „kannte“ diese bereits aus Jasmins Erzählung, die zuvor mit den Kindern schon dort war. Sie gab mir auch den Tipp, Assistenz mitzunehmen.

Gesagt getan, ging ich mit Sohn, Assistentin und meiner Wenigkeit dort hin. Rund zwanzig Minuten später schickte ich die Assistentin nach Hause, weil sie mir zuvor beim Automaten einen Kaffee geholt hat, mir die Toiletten usw. zeigte und ich mich somit gut orientieren konnte, weil ich für mich eine gewisse Linearität erkennen konnte.

Und warum hat das Jasmin nicht so gemacht?

Weil bei ihr aufgrund von Vollblindheit einerseits Orientierung anders läuft als bei mir, Jakob, andererseits, weil die Geräuschkulisse die Orientierung vollblind ziemlich unmöglich macht.

Fazit: Vom Gesetz möglicherweise ähnlich bis gleich behandelt, sind Unterstützungsbedarfe unterschiedlich. Die Unterschiedlichkeit wiederum hängt von vielen Faktoren ab. Also dürften die Behinderten doch individuell sein?;-)

 Am 24.6.2018 gibt es „Unsere Kinder als künftige Gratis-AssistentInnen?“