Nein, jetzt kommt keine Erklärung, was Assistenz nicht tut oder tut, sondern wie die Person der Assistentin wahrgenommen wird, welche Rolle sie (nicht) inne hat.

Dass das für Dritte nicht immer eindeutig schheint, zeigte wiedereinmal der 26.5.2018.

An diesem sehr schönen Samstag fuhr ich, Jakob, einkaufen. Ich wäre nicht der Vater, der ich bin, würde ich mich nicht der (Buben)Kindermehrheit beugen, wenn es darum geht, nach anstrengendem Einkaufen Eis essen zu gehen. So auch an besagtem 26.5.2018.

Also gingen wir, die beiden Söhne, ich und die Assistentin Eis essen.

Beim Zustellen der Bestellung meinte der Kellner in Richtung der Buben: „Wenn es euch nicht mehr schmeckt, soll’s die Mama essen“. Assistenzmama nahm das schweigend zur Kenntnis, auch die echte Mama akzeptierte es wortlos, denn sie war ja nicht dabei…;-)

Nein, ich, Jakob, hielt keinen Vortrag über Persönliche Assistenz, Selbstbestimmung und, und, und – ich schwieg einfach.

Die Moral der Geschichte?

Das Konzept von Assistenz und seine Verbreitung dürfte noch nicht ganz gelungen sein – in Richtung der „Normalbevölkerung“.

Neben beschriebener „Funktion“ hören wir immer, bei der Beschreibung der Rolle dieser Drittperson:

  • Schwester
  • Frau
  • Freundin

Im Oktober 2017 hörte ich, Jasmin, einmal „Tochter“ bei der Beschreibung der Assistentin. Nuuuun, sooooo alt fühle ich mich noch nicht UND hoffe auch nicht, auszuschauen…;-)

Am 8.7.2018 gibt es „Wenn überhelfen zusätzliche Arbeit macht“