Ab und an hören wir: Ich stelle mir das soooo lustig vor, ihr, die Assistentin – so familiär.

Zu Beginn eine Definition:

1. die Familie betreffend, freundschaftlich; ungezwungen,

2. (auch abwertend) [allzu] vertraulich
(
https://www.duden.de/rechtschreibung/familiaer)

Eine hochinteressante und wahre Definition, wie wir finden: freundschaftlich ungezwungen und vertraulich, wobei letzteres auch abwertend gemeint sein kann.

Wie wir schon mehrmals ausgeführt haben, ist es wichtig, dass man sich versteht, eine (allzu) familiäre „Herangehensweise“ hätte aus unserer Sicht u. A. folgende Folgen:

1)Wie würden die Kinder damit umgehen, wenn’s einerseits zu familiär wäre, andererseits im schlimmsten Fall von heute auf morgen es zu einer Arbeitsbeziehungsbeendigung kommt?

2)Verschwimmen nicht dadurch Grenzen in Verbindung mit Verantwortung, Aufsichtspflicht und, und, und?

3)Nein, wir sind keine Übungsfamilie, die man hernimmt und wegstellt, wie es passt.

Selbstverständlich ist diese Liste an Fragestellungen nicht vollständig, sondern schreit nach Ergänzung. Also, nutzen Sie die Kommentarfunnktion.

Am 14.10.2018 gibt es „Echte Wiffzacks haben (k)eine Assistenz“.