Es war in der dritten Woche der Schulkarriere unseres Sohnes, als ein Mail an die Eltern ging, dass sehr bald jeden Tag eine Leseaufgabe mit nach Hause gegeben wird.

Diese Info war zudem durch das so genannte Postheft durch Unterschrift zu bestätigen – also mit einem Satz: Die Verantwortung für diese Aufgabe  und ihre Erbringung liegt und lag bei den Eltern, nicht bei der Nachmittagsbetreuung, nicht bei Oma, nicht bei Opa.

Wie wir vorgegangen sind?

Zunächst haben wir gefragt, ob es diese Texte eventuell digital gibt. WENN JA, würden WIR per Mail regelmäßig um deren Zusendung bitten. Dadurch braucht die Lehrerin nicht ZUSÄTZLICH NOCH an uns denken.

Der Rest, der nicht digital kommt, wird abgetippt – durch Assistenz – und je nach Bedarf vergrößert gedruckt, digital verwendet….

Und Texterkennung am Handy?

Auch wenn diese heutzutage schon gut ist, durch Erkennungsqualität u. v. m. kann es da zu Problemen kommen. Wenn dem so ist, stehen wir wieder am Anfang – also lassen wir diese Variante gleich. Zudem würde sich die elterliche Hilfe ziemlich sicher sehr ändern: Ich, Jakob, z. B. würde dann akustisch „mitlesen“, was einerseits dem Sohnemann verständlicherweise stören kann, andererseits kann Mann – zumindest ich – schlecht zwei Mal zuhören: Einmal, das was Sohnemann liest, einmal das, was die Sprachausgabe  mir sagt. Und bei Texten, die irgendwie grafisch eingebettet sind, wäre es sowieso vorbei.

Am 28.10.2018 gibt es „Das kann man ja fühlen“