Wir wissen: Wir haben schon viel über Spontaneität geschrieben.

Nun noch ein Aspekt: Wenn diese von uns nicht ausgeht, aber trotzdem FÜR UNS notwendig ist.

Beispiele:

  • Die Pläne von und mit Freunden werden kurzfristig geändert – die elterliche Pflicht, Kinder zu bringen, zu holen usw. bleibt jedoch gleich.
  • Schule und/oder Kindergarten ändert z. B. wetterbedingt die Pläne, sodass Kinder wo anders abzuholen sind, als ursprünglich geplant.

Besonders zweites Beispiel ändert zwar die Geographie, jedoch nicht die Pflicht der Eltern, die Kinder irgendwann auch abzuholen. In anderen Worten: DA waren JETZT nicht WIR spontan, sondern Dritte. Dieses Beispiel geht natürlich auch anders: Die Abholung betrifft uns gar nicht, weil andere Eltern Kind mitnehmen. Es geht sogar nochmals anders: Wir holen andere Kinder mit ab.

Ja, auch letzteres Beispiel gibt es – das würde man dann vermutlich Inklusion nennen.

Welches Beispiel auch immer eintritt: Ohne Flexibilität geht’s nie und nicht – weder familiär, noch systematisch.

Am 2.12.2018 gibt es „Juhu, die Kinder sind gratis!?“