„Geschichten von Franz“ – wer kennt sie nicht. Alt und Jung kennen sie. So auch wir und unsere Kinder.

Auch dieses Mal gleiches Vorgehen: Schauen, ob diese in Braille und / oder Großdruck vorhanden sind. Siehe da, tatsächlich waren sie vorhanden. Die Freude war – kurz – groß.

Diese verflog, als wir feststellen mussten, dass der so genannte „Großdruck“ exakt gleich groß wie der Normaldruck war. In der Braille-Version waren die Seitenzahlen nicht ident zu den Buchseiten bzw. Grafiken nicht textuell umgesetzt.

Das mit den Seiten ist zwar lässtig, aber noch irgendwie verschmerzbar. Aber die Nicht-Umsetzung der Grafiken – nun, DAS ist für unsere Zwecke undenkbar, weil DIE KINDER darüber ja sprechen wollen.

Es liegt sehr die Vermutung nahe, dass oben genannte Beobachtungen nicht mutwillig geschahen, SONDERN die Zielgruppe schlicht eine andere ist: nämlich blinde Kinder, die bei Bedarf (Beschreibungs)Unterstützung bekommen.

Fazit: Braille und „Großdruck“ alleine sagt oft gar nichts aus.

Am 6.1.2019 gibnt es „Schule – Teil 5: Text muss schon richtig sein“