Es war der 2.3.2018. Da ein Freund unseres älteren Sohnes keine Zeit für Besuch hatte, beschlossen wir spontan, am Nachmittag Jakobs Eltern zu besuchen: Reservierten Auto, packten alles zusammen, Jakob ging zur Arbeit und brachte die Kinder in die Betreuung.

Auf den Weg dorthin bekam ich, Jakob, einen Anruf einer Mutter, ob denn der ältere unserer Söhne nicht Lust hätte, nach dem Kindergarten mitzukommen.

Mist! Wir hatten doch ausgemacht, zu den Eltern von Jakob zu fahren. Wir willigten natürlich ein und holten den Sohn auf dem Weg zu den Eltern ab.

Die Moral der Geschichte? Es wäre, wenn wir nicht die Möglichkeit zur Selbstorganisation hätten,

  • nicht möglich gewesen, spontan in der Früh den Entschluss für den Besuch zu fassen.
  • nicht möglich gewesen, den Nach-Kindergartenbesuch zuzusagen.
  • nicht möglich gewesen, den Großraum „Nachmittag“ für den Elternbesuch festzulegen.

DAS hätte zur Folge gehabt, dass unser Sohn AUFGRUND DER BEHINDERUNG DER ELTERN Freunde hätte nicht treffen können. Und das kann, ja darf, niemand, außer uns, im Familienleben bestimmen.

Dieses Beispiel zeigt wieder einmal sehr alltägtlich, dass die Strecke Unterstützungsnotwendigkeit-Unterstützungsorganisation sehr direkt und kurz sein muss.

Nun gut, ich kann aber auch nicht alles haben
1) Haben Sie einen Führerschein?
2) Haben Sie ein Auto?
Wenn Sie diese Fragen mit JA beantworten können, müssen Sie uns noch erklären, warum das bei uns anders sein soll: Führerschein=Assistenz, Auto=Mietwagen. Alle anderen Teile des Textes sind bei uns und Ihnen vermutlich sehr gleich: (Durch) Kinder (werden) (ändern sich) Pläne (geändert). – Nothing else.

Am 3.3.2019 gibt es „Mehrkind-Setting, Spielplatz, Freunde und Assistenz“.