Zitat: „Etwa nach einer Stunde der Begutachtung beginnt Herr Mag. Putz immer wieder nach hinten zu einer auf der Wand angebrachten Uhr zu blicken…“

Ja, das tat er tatsächlich,  der Magister, denn sowohl telefonische Auskünfte der Behörde, als auch beim Verein selbst, ergaben eine Begutachtungsdauer einer Stunde. DANACH habe ich mich als Vater auch gerichtet und meine weiteren Pflichten eingeteilt.

Ja, ich weiß, man glaubt, dass „die Behinderten“ eh Zeit haben, aber dem ist eben nicht immer so. Außerdem war MIR nach dieser Stunde klar: Das Katz-Maus-Spiel soll ein Ende finden.

Was MICH daran interessiert hätte?
Was hat diese Zeitspanne Magisches an sich, dass es Erwähnung findet, im Gutachten, äh Schriftstück?

Wörtlich heisst es zudem: „Später geht Herr Mag. Putz nach Erinnerung durch die
Sachverständigen zielgerichtet zu dem am Boden befindlichen Teil, hebt dieses
zielsicher auf und legt es auf die Küchenablage.“

Ich werde das Gefühl nicht los, dass dieses und das obige Zitat dazu dienen hätte sollen, Sehbehinderung zu beschreiben. Auch das hätten die beiden Schlechtachterinnen und Nicht-Medizinerinnen durch eine Google-Recherche ziemlich leicht abdecken können: Bei Sehbehinderung geht es oft und viel um Kontrast, Größe, Entfernung und dem Zusammenspiel dieser Elemente. Hinzukommt noch „autovervollständigendes Weltwissen“.

Apropos: In der großen weiten Welt dauert die Ausbildung zum Augenarzt 6 Jahre. In der Steiermark machen das offensichtlich Psychologen und Pädagogen nebenbei mit.

Die beiden oben genannten – wörtlichen – Zitate erwecken für mich eher den Eindruck, als hätte man den so genannten LPF-Bedarf überprüfen wollen. Sollte dem so sein, so hätte das – dem schulischen Kontext entnommen – einen Namen: Themenverfehlung, die in einem späteren Beitrag noch genauer Thema sein wird.
Kurioses Detail am Rande: Von ca. 10jährgen Schülern verlangt man dessen Vermeidung – von erwachsenen Fachleuten nicht?

Wie es schneller hätte gehen können?
Hätten die beiden Gutachterinnen nur annähernd ein Wissen in den besprochenen Gebieten mitgebracht, wäre eine zielführendere und somit schnellere Gesprächsart möglich gewesen. Böse könnte man sagen: Da sie eigentlich nicht wussten, was sie fragen sollten, haben sie vermutlich – verständlicberweise – nach Anhaltspunkten gesucht, die sie annähernd verstehen – und nicht zuletzt wollte ich sie von DIESER Qual befreien.

Am 12.5.2019 gibt es „LIGRETTO – Wenn Schnelligkeit die Regel ist“