Wir werden einerseits beleuchten, wie uns die Technik unser Elternsein unterstützt bis beeinflusst, wo sie, die Technik, uns hingegen nichts bringt oder erleichtert, ja unter Umständen sogar erschwert.

Thema Kommunikation mit Schule und Kindergarten
Hier bietet uns die Kommunikation durch Mail den „Postverkehr“ mit den genannten Institutionen: In der Schule bekommen ALLE Eltern – behindert oder nicht – Elternbriefe per Mail, schnelle und kurzfristige Nachrichten per SMS, also aufs Handy.
Im Kindergarten bekommen zwar – unseres Wissens – nicht alle die Aushänge per Mail, wir aber schon. Generelle Infos werden gerne mal per WhatsApp geschickt, an alle, egal, ob behindert oder nicht.

Thema Hausübung(sunterstützung)
Da ist die Digitalität nicht eine große Hilfe, sondern Grundlage: Sobald etwas digital einigermaßen gut aufbereitet vorhanden ist, können wir gut damit arbeiten und somit unsere Kinder unterstützen. Dass dies möglich wird, ist der Mensch, der das dementsprechend umsetzt, notwendig.

Thema Mobilität
Da wird es durch Technik möglich, zu sehen, WANN der z. B. Bus kommt. Ist alles planmäßig bei Zeit und Ort, ist das eine große Hilfe. Ist’s nicht planmäßig, ist eine solche Info schlicht sinnlos, weil sehr oft das WO dann unklar ist, d. h. die Technik hilft gar nicht.
Beim Planen von Wegen mittels Navi kann gerade in Städten die Genauigkeit bis auf ein paar Meter oft mehr Fluch als Segen sein, denn zwischen Hausnummer 11 und 13 ist mindestens ein (Haus) Unterschied.

Thema Einkaufen
Zu diesem Thema gibt es einige Zugänge und Tools. Wir verwenden jedoch dazu keines, weil es schlicht eines nicht löst: WO ist WAS genau. Dass das oft verschieden ist, hat auch einen Namen: Marketing.

Thema Post
Durch so genannte Texterkennung kann Textinhalt solange gelesen werden, solange er nicht zu graphisch oder sonst wie „textunrein“ formatiert ist. Dennoch: Gerade  bei Bankdaten u. Ä. ist sehendes Auge ganz gut.

Thema Ämter und Formulare
Da wäre – in Österreich – dementsprechende gesetzliche Verpflichtung da, mit der Umsetzung ist man eher noch hinten.

Thema behinderungsbedingte Alltagsorganisation
Durch – selbst konzipierte und entwickelte – Datenbanksysteme haben wir die Möglichkeit geschaffen, barrierefrei, effizient und transparent Assistenz zu koordinieren – ohne Steuerberater und Co, d. h. auch noch kostengünstig.

Mit diesem Text nehmen wir an der Blogparade der Bloggerkollegen von Anders und doch gleich zum Thema Wie Technik mein Leben verändert teil.

Am 29.9.2019 gibt es „Wie Assistenz die Kinderzahl jedenfalls beeinflusst“