Würden wir sagen: „Wir verwenden einen Sicherheitsrucksack, an dessen Schnur wir die Kinder zusätzlich führen.“, würden sehr wahrscheinlich viele sagen: Klar, dass ist leichter und sicherer für euch.

Dass das kompletter Schwachsinn und sehr behindert ist, wissen wir spätestens seit 5. Oktober 2019, wo eine Mutter auf Facebook berichtete, wegen genau dieses Rucksacks (blöd) angesprochen worden zu sein.
Pikantes Detail am Rande: Sie berichtete davon anonym, d. h. über eine Gruppenadministratorin.

Wir vermuten, besagte Mutter ist nicht behindert, verwendet ihn trotzdem.

Hm, stimmt das Ist-so-leichter-und-besser-für-euch-Gequatsche etwa nicht? Kann doch nicht sein, ist doch Mehrheitsmeinung.

ODER – provokativ – könnte man es auch umdrehen: Jene, die einen derartigen Sicherheitsrucksack nicht verwenden, sind fahrlässig? Die Zahlen würden dies vermutlich untermalen.

In der Diskussion dieses  Beitrags auch noch interessant: Sehr viele argumentieren gegen dieses Hilfsmittel mit ästhetischen Argumenten. Ob DAS bei einer möglichen Unfallanalyse noch zählt dann, ist fraglich.
Der Grund für die Bedenken ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Assozation Hundeleine oder Abbildungen wie diese.

Praktisch führen wir das Kind – wie jeder andere auch – an der Hand, zusätzlich sind der Rucksack und die Führhand mit einer Schnur verbunden – that’s it.

Am 27.10.2019 gibt es „Was DARF man Kindern bieten?