Es war zwei Wochen vor dem Faschingdienstag, als Sohnemann als Leseaufgabe aus der Spatzenpost – Februar 2020 den Text im Bild bekam.

Was DAS mit Barrierefreiheit zu tun hatte?

Rein gar  nichts!: Färbiger Text, wo nur ein Teil der Buchstaben relevant war, um den Text zu verstehen.

„Gut, scannen und geschafft ist’s.“ könnten unwissende und professionsfreie Gutachter in diesem Bereich versucht sein, zu denken.

So einfach ist’s jedoch nicht, denn dann kommt folgendes raus:

HKBOSMWMGTLK HZFUSMO
TFAWSGRCHMIANGERSPFENSHT
PDAHMS ZROGSAENZTMAONBVTRAMGP
BALB FDURPEMI GUZAHNRK
CVJOWRLKDUSEEKMNME
APSOLRZGAATWEHVADUKASL!

Das kann man gar nicht lesen!
Richtig, daher war es die Aufgabe  der Assistentin, nur die blauen Buchstaben herauszusuchen, um dann folgenden Text zu erhalten:

Das Zeitungsrätsel
Hase hat diesen Artikel in der Zeitung gefunden. Der Text sieht aus wie eine Geheimbotschaft und ist schwer zu lesen, oder?
Ist doch babyleicht! Man muss nur die blauen Buchstaben lesen!

Ab dann war eine elterliche Teilhabe voll und ganz möglich.

Und wie läuft das in der Praxis?
Vorsicht, das ist schon die Praxis. SO machen wir es bereits – es  braucht daher kein „Fach“Wissen, sondern nur Akzeptanz von „Experten in eigener Sache“.

Am 1.3.2020 gibt es „Wie (richtig?) fragen?“