In diesem Beitrag geht es – wieder einmal – um Zeit.

Genauer: Um die Zeit von März bis Mai 2020.

Jasmin hat schon einmal eine Zeitrechnung ihres Lebens angestellt.

Zu Corona ist das im Prinzip gleich, anders: Weil sich etwas ganz Entscheidendes verändert: Die Anzahl der Leute, die mehr oder minder dauerhaft zu Hause sind.

Im Prinzip nicht sooooooo neu, weil es auch in unseren Vorstellungen von (Familie(n)Bild ähnlich „abläuft“.

Weiters haben wir schon einmal über den Zusammenhang Kind(er) und Assistenzdauer geschrieben.

Sie sehen, die Dinge hängen zusammen, obwohl man DAS von „den Behinderten“ nicht erwartet.

Und nun? Da – coronabedingt – die Kinder deutlich mehr zu Hause sind, stellen wir fest, dass dieses typische behinderte Denken „Ah, ihr habt eh Zeit“ weniger denn je greift, denn: Vorgänge parallelisieren sich.

Heisst: Wenn im Normalbetrieb ein Kind in der Schule, ein weiteres im Kindergarten und das dritte in der Kinderbetreuung ist, DANN ist Zeit, für Dinge, die Zeit brauchen.

Und nun? Nix mit täglich Schule, nix mit täglich Kindergarten, nix mit regelmässig Kinderbetreuung.

Daraus folgt: Dinge haben zu geschehen, trotz Kinder. Mit Assistenz. Die uns unterstützt bei Dingen, die normal halt länger brauchen.

Praktische Beispiele:

  • Reinigung, die wir grob schon mal selbst machen – normalerweise. Nunmehr ist diese deutlich mehr UND hat, weil wir eben alle zu Hause sind, genauer zu erfolgen.
  • Suchen von Dingen – DAS ist ein grooooooßtes Thema;-) Schliesslich simd die „Hauptauftraggeber“, die Kinder, zu Hause.

Dies selbstverständlich neben den Dingen, die sowieso sind, wie etwa Homeschooling (und der daraus folgende Digitalisierungsbedarf), Einkaufen und, und, und…

Am 24.5.2020 gibt es „Corona und wir – Teil 14“