Es war der 18.10.2020.

Ich, Jakob, musste, kraft meiner Aufgabe als Elternteil, ein Formular für den älteren Sohn ausfüllen.

Wie immer in diesen Fällen: Assistentin liest, fasst jedochh nicht zusammen, die forderte Information vor, die sie dann von mir bekommt.

Die Information lautete: „Voller Name des Erziehungsberechtigten“.

Ich sagte „Jakob Putz“. – So klar, so verherrend.

Denn es war wirklich dumm von mir, es so zu machen, wie sich noch herausstellen sollte.

Wir füllten weiter aus.

Plötzlich sagte der Sohn: „Jakob schreibt man aber anders.“.

Wo er Recht hat, hat er Recht, denn die Assistentin schrieb „Jakop“.

WAS dabei MEIN Fehler war: Normalerweise buchstabiere ich meinen Namen mit „Julius, Anton, Konrad, Otto, Berta“.

Einmal nicht gemacht – und schon ist’s falsch.

Die Moralien dieser Geschichte:

  • Kontrolliere, was geht.
  • Wundere dich nicht, wenn etwas daneben geht, wenn DU nicht kontrollierst.
  • Vertrauen (auf richtiges Handeln) und Assistenz WIDERSPRECHEN sich – vor allem, wenn es um (persönliche) Daten geht, die RICHTIG sein müssen.

Und wenn der Sohn nicht gewesen wäre?

Tja, dann wäre es falsch gewesen. In diesem Fall sehr wahrscheinlich nicht so tragisch, da der Fehler rekonstruierbar ist. Man stelle sich diesen Fehler allerdings z. B. bei IBAN-Angaben vor. DAS wäre dann wirklich schlecht.

Und abschließend noch eine Geschichte aus der Vergangenheit:
Wir hatten, als es Direktzahlungen noch nicht gab, einmal einen ähnlichen Fall, den wir dem Dienstanbieter meldeten.
Seine Reaktion: Eine Supervision mit der Assistentin – wir waren ihm egal, weshalb wir dann uns sowohl Assistentin, als auch Dienstleister trennten. Der Unterschied: Die Arbeit haben WIR jetzt, die Arbeit hatten WIR auch früher. Mit der Unterschied, dass es jetzt ein direktes Handeln möglich macht.

Am 15.11.2020 gibt es“Was ich an mir kann, kann ich möglicherweise bei den Kindern nicht“