Dabei handelt es sich wohl um den meist verwendeten Satz, wenn Eltern die verschiedenen „Ausprägungen“ von Kindern beschreiben.

Und DAS ist auch bei unseren Kindern so: So hatte der Mittlere  eine Phase, in der er  – vor allem auf der Straße und am Gehsteig – sehr schnell interessiert an alles und allem war. Und genau DANN, der Sicherheit wegen – hat sich auch unser Unterstützungsbedarf geändert und wieder rückgeändert.

Sollte dies unverständlich sein, stellen sie sich folgende Frage: Verändert sich Ihr Einsatz von Augen und Bewegung, wenn das Kind besonders unruhig auf Straße und Gehsteig ist? Wenn ja, dürften Sie ungefähr das bei uns verstanden haben.

Natürlich gibt es nicht nur um diese Art von Phasen: Definitionsgemäß könnte man auch die Schule als „Phase“ bezeichnen. Und auch da hat sich der Bedarf geändert.

Mit einem Satz: Phase, Unterstützungs- und Organisationsbedarf lassen sich nicht trennen. Zudem die einzelnen Phasen voraussetzen, dass Bedarf möglichst rasch angepasst werden kann – DAS hat uns spätestens die „Phase Corona“ gezeigt.

„Phasen“ kann auch sehr oft mit Interessen gleichgesetzt werden: Buch(vor)lesephase/-interesse, Radfahrlern(interesse/-phase etc.

Das Nichtreagieren(können) hat solche Sichtweisen zu Folge.

Am 14.2.2021 gibt es „Sind unsere Kinder schmutzig(er)?