„Wie macht ihr das mit dem Sauberhalten der Kinder?“, hören wir oft bzw. kann man es hier und hier auch gut nachlesen.
Gegenfrage: Wussten Sie, dass es zwei Arten von Schmutz gibt? Nicht? Dann lesen sie weiter.

Nämlich:

  • Schmutziges Gewand
  • Schmutzige Menschen

Erstes lösen wir dadurch, dass jeden Tag, wirklich jeden Tag, voll und ganz neue „Montur“ angezogen wird. Insoweit vermuten wir sogar, dass unsere Kinder sauberer und frischer außer Haus gehen als der Durchschnitt…;-)

Die „Regel“ gilt natürlich nicht, wenn wir gar nicht außer Haus gehen, weil wir einen Gammel-Tag haben udgl. Oder es ist am Morgen zufällig Assistenz dar, dann werden sie von dieser kurz „begutachtet“.

Zu zweiter Schmutz-Art: Sie kennt jeder: pickige (österreichisch für „klebrig“) Hände, pickige Munde. Und so haben sie schon die Antwort: Pickiges spürt man, aber das wissen sie als Eltern ohne dies ganz gut selbst…;-)

Und was man nicht spürt?
Zugegeben, echt mal eine guuute Frage. Noch bessere Antwort: Hand und Mund werden präventiv abgewaschen…

Und wen auswärts das Gewand verschmutzt wird?
Dann haben wir – Gott sei Dank – unsere mobile Dusche, die wird aufgebaut und – unabhängig von der Umgebung – aufgedreht. Ok, das stimmt natürlich nicht…;-)
Die Wahrheit ist, wie bei Ihnen wahrscheinlich auch, Ersatzgewand oder warten auf zu Hause…

Zur Frage, wie wir überhaupt auswärts merken, dass die Kinder „gewandschmutzig“ sind: Mann stelle sich einen Buben vor, der alles, wirklich alles, kommentiert, von sich aus und ganz barrierefrei. Da kommt auch diese Info zu Tage…;-) Und weil bekanntlich der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, hat einerseits der Bub im wahrsten Sinne des Wortes einen „Big Brother“ der für und an ihn alles bemerkt und nicht still halten kann und er, vermutlich weil Jungfrau;-), mit Schmutz so gar nicht kann oder die 1jährige Schwester kommentiert es mit „Wäääääääääääääh“.
Weiters kommt uns da unser Weltwissen zu Gute: Seit unserer Generation, aber echt erst seither, früher war das gaaaanz anders, ist es so, dass man gut einschätzen kann, was und vor allem wie Schmutz macht: Brotbrösel hinterlässt anderen Schmutz als ein Marmeladenbrot.

Worauf wir nicht setz(t)en?
Auf das Eigenurteil der Kinder, da dieses und die gesellschaftliche Schmutz(v)erträglichkeit nicht immer gut zusammenpassen.;-)

Am 21.2.2021 gibt es „WIE wir uns von Assistentinnen verabschieden“