Nein, es kommt jetzt keine Liste mit Namen – da hätte der Datenschutz Probleme mit uns.

Sondern es geht um die verschiedenen Arten, wie Kommunikation erfolgt und aufgenommen wird, die Tätigkeit auslöst.

Wir haben in den letzten 13 Jahren folgende Kommunikations-Typen kennen lernen dürfen:

1)Wir artikulieren, wo wir Hilfe brauchen, aus der Erfahrung der bisherigen Zusammenarbeit führen die Assistentinnen Dinge so aus, wie wir es wollen.

2)Die Assistentin tut hoch automatisch Dinge (so), wie sie es bisher gemacht hat.

3)Die Assistentin tut das und so, WAS sie an Arbeit sieht und diese nach besten Wissen und Gewissen.

4)Die Assistentin hört (meist) ein Wort und macht Autovervollständigung. Z. B. „Kannst den Brief bitte“ – ohne fertigzuhören wird dieser geöffnet, weggeschmissen, still gelesen etc.

Welche Typ uns am Liebsten ist?
DAS hängt einzig und alleine von der Tätigkeit ab, wobei Typ 3 und 4 am Schwierigsten und Schlechtesten ist, weil wir dadurch nicht mehr wissen, was (nicht) getan wird: DAS hat mit Assistenz nichts zu tun und nimmt uns jegliche Selbstbestimmung und -kontrolle.

Zusammenfassend scheint uns wichig, sich mindestens  dieser Kommunikationstypologien  bewusst zu sein, um danach die Zusammenarbeit zu gestalten. Auch können wir uns gut vorstellen, dass es nicht unwesentlich von der Behinderung abhängt: Hat man beispielsweise Schwierigkeiten beim Sprechen, gestaltet man (sich) die Zusammenarbeit entsprechend.

Am 2.5.2021 gibt es „Eltern anwesend und die Assistenti bindet die Schuhe?“