1. Ihr solltet (besser) nicht so viel Apfelsaft trinken“.
  2. „Ich habe gelesen, man sollte nicht zu viel Apfelsaft trinken“.
  3. „Hast schon gelesen, die Leute trinken zu viel Apfelsaft“.

 

Ist bei diesen Sätzen ähnlichen Inhalts ein Unterschied für Sie?

Dürfen wir raten:

  1. Ist bevormundend.
  2. Könnte möglicherweise – kontextabhängig – besserwisserisch rüberkommen.
  3. Ist Information.

 

Und genau dieser Unterschied  gilt für uns  und – so würden wir vermuten – für den Großteil der (behinderten) Menschen: Information gern und  gut, wenn nicht erwartet wird, dass man es dann (exakt) SO macht, 1) fällt komplett aus.

Aus der (elterlichen) Praxis heisst‘s oft:

  • Ich würde den Kindern jetzt….nicht…
  • Ist es gescheit, wenn ihr mit …. den Kindern….

 

Nein, danke für die Hilfserziehung.

Sollten Sie selbst Kinder haben, probieren Sie es an Ihnen einfach aus, wenn Sie keine Kinder haben, ist’s leichter: Schweigen.

Am 2.8.2020 gibt es „Ist die Assistentin die Assistentin der Kinder? – Teil 1“