In diesem Beitrag beleuchten wir das Thema Schüler in Corona-Zeiten und wir: der älteste Sohn geht bereits in die zweite Klasse.

Corona-bedingt hat er einerseits noch am 13.3.2020 Aufgabe(n) mit nach Hause bekommen. Für dessen Kontrolle hat die Lehrerin das Abfotographieren und Schicken der Aufgabe angeboten – allen.

Nächstes Paket (an Zetteln) hat die Lehrerin bereits per Post geschickt, dass nächste als Digitaldateien. Beide Male jedoch die gleiche Aufgabe (für uns. ALS ELTERN): Anpassen der Dokumente und/oder vorlesen dieser FÜR UNS.

Und jetzt stelle man sich vor, wir hätten um unsere  Bedarfsanerkennung (durch die GutachterInnen, denn wir hatten IMMER  das Gefühl, dass die Behörde verstanden hat, um was es  geht. Dies wahrscheinlich, weil sie dann doch etwas gewagt haben, was gutachterlich nicht erlaubt sein dürfte: Sie haben den Gleichberechtigungsverstand eingeschaltet.) nicht gekämpft: Wie wäre dann eine Unterstützung (durch uns) für das Kind möglich gewesen?

Übliche „Dann soll euch jemand helfen“-„Lösungen“ greifen diesmal noch weniger: Verständlicherweise überlegt sich jeder momentan es zweimal, bevor er einmal außer Haus geht. Zudem wohnen wir in einem Haus mit mindestens 101% altersbedingten Risikopersonen.

Und wer fotographiert das für euch ab?
MOMENTAN der Sohn, weil er es cool findet. Ansonsten die Assistentin. Weil die Aufgaben datumspaketiert sind, werden diese jedenfalls jeden Schultag fotographiert.

Am 15.4.2020 gibt es „Corona und wir – Teil 4“