„Ich kann dir anbieten…“  und dann kommt meist die Möglichkeit, dass jemand etwas für dich tut.

Genau hingehört: Wie oft kommen dann Zeitmöglichkeiten (um nicht Zeitvorgaben schreiben zu müssen) und möglicherweise Kompetenzeinschränkungen (wie „Ich hab‘ zwar  kein Auto, aber ich könnt für dich fahren, wenn du eines hättest.“).

Und was soll daran schlecht sein?

Nichts. Nur  sind – bei den oben genannten Gedanken – dann eigentlich möglicherweise nur Teile eines Ganzen gelöst, was in der Praxis ziemlich kompliziert werden kann: Ich habe zwar einen Fahrer, aber kein Auto. Alternative wäre z. B. Taxi ODER  – und so machen wir es vorwiegend: Wir kümmern uns um ein stabiles Carsharing-System, das IMMER funktioniert, d. h. nur die Fahrerin ist noch beizustellen (=Assistentin).

Ja, und der Zeitfaktor ist unserer Erfahrung nach der „größte Spaß“: Nicht jemand hat für mich Zeit, sondern ICH muss  Zeit haben, wenn ER Zeit hat für mich. Und das ist bei „Nebengeschäften“ wie Kinder, Beruf etc. zusätzlich nicht sehr praktikabel, ja für Dinge die regelmäßig passieren (müssen) schlicht nicht möglich – weder für uns, noch für den Gratishelfer bzw. „Anbieter“.

Am 29.3.2020 gibt es „Corona und wir – Teil 1“